Cyberversicherung: Wie Makler das aktuelle Marktpotenzial nutzen

 

2026 bietet Maklern und Vermittlern eine besondere Vertriebschance: Der Absicherungsbedarf der Unternehmen steigt, während der intensive Wettbewerb unter den Cyberversicherern und Assekuradeuren attraktive Prämien, höhere Versicherungssummen und umfangreichere Deckungen ermöglicht.

Damit treffen wachsende Risiken auf günstige Marktbedingungen. Für Makler ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Cyberversicherung bei Gewerbekunden neu anzusprechen und bestehende Verträge zu überprüfen.

Steigende IT-Abhängigkeit erhöht das Schadenspotenzial

Unternehmen sind heute stärker denn je von IT-Systemen, Cloud-Diensten und externen Dienstleistern abhängig. Ein erfolgreicher Cyber-Angriff gefährdet deshalb nicht nur Daten. Er kann ganze Betriebsabläufe unterbrechen und erhebliche finanzielle Schäden verursachen. Mithilfe künstlicher Intelligenz lassen sich zudem Phishing, Social Engineering und andere Betrugsversuche in größerem Umfang und immer überzeugender durchführen.

 

Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom verdeutlicht die Entwicklung:

  • 63 Prozent der Unternehmen registrierten in den vergangenen zwölf Monaten eine Zunahme von Cyber-Angriffen.
  • Cyber-Attacken verursachten 76 Prozent der erfassten Gesamtschäden.
  • Die Schäden durch Cyber-Angriffe werden sich bis Ende 2026 auf bis zu 205,8 Milliarden Euro belaufen.

 

Auch das Bundeslagebild Cybercrime 2025 des Bundesinnenministeriums unterstreicht die Bedrohungslage:

  • Rund 334.000 Cybercrime-Fälle wurden 2025 registriert.
  • Die Zahl der angezeigten Ransomware-Angriffe (ca. 1050) stieg gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent.
  • Die Zahl der registrierten DDoS-Angriffe (ca. 36.700) erhöhte sich gegenüber 2024 um 25 Prozent.

Mehr Wettbewerb verbessert die Versicherungskonditionen

Während der Absicherungsbedarf steigt, bleibt der europäische Cyber-Versicherungsmarkt wettbewerbsintensiv. Die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) führt in ihrem aktuellen Financial Stability Report sinkende Prämien unter anderem auf den stärkeren Wettbewerb zurück. Zu gleichem Ergebnis kam bereits Ende 2025 ein Bericht der Federation of European Risk Management Associations (FERMA). 

In vielen Segmenten sind dadurch bessere Konditionen möglich als in der harten Marktphase vor wenigen Jahren. Für Unternehmen ist das ein guter Zeitpunkt, jetzt erstmals eine Cyber-Deckung aufzubauen oder bestehende Verträge auf Preis, Leistung, Ausschlüsse und Versicherungssumme zu überprüfen.

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Wo das Geschäftspotenzial für Makler liegt

Das aktuelle Marktumfeld schafft mehrere natürliche Beratungsanlässe - im Bestand ebenso wie im Neugeschäft: 

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Unternehmen ohne Cyber-Deckung ansprechen:

Kunden können von den derzeit attraktiven Marktbedingungen profitieren.

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Bestehende Verträge überprüfen:

Ältere Policen sollten auf Prämie, Versicherungssumme, Deckungsumfang und Ausschlüsse geprüft werden.

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Renewals aktiv begleiten:

Veränderungen im Geschäftsbetrieb, in der IT oder bei externen Dienstleistern schaffen regelmäßig neuen Beratungsbedarf.

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Komplexere Risiken erschließen:

Individuelle Ausschreibungen können größeren Unternehmen und besonderen Risikoprofilen den Marktzugang eröffnen.

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Schutzkonzepte erweitern:

Ergänzende Präventions- und Beratungsleistungen stärken die IT-Sicherheit und vertiefen die Kundenbeziehung.

Warum Cyber-Beratung anspruchsvoll bleibt

Für ein fundiertes Kundengespräch reicht es nicht, pauschal vor Hackern zu warnen. Entscheidend ist es, die konkreten Abhängigkeiten des Unternehmens und die möglichen wirtschaftlichen Folgen eines Cyber-Vorfalls transparent darzulegen:

  • Welche Prozesse kommen zum Erliegen, wenn interne Systeme oder externe Dienstleister ausfallen?
  • Welche betrieblichen und rechtlichen Folgen entstehen, wenn sensible Daten abfließen, verschlüsselt oder zerstört werden?
  • Welche Kosten verursachen Betriebsunterbrechung, Wiederherstellung, IT-Forensik und Krisenkommunikation?
  • Welche Haftpflicht-, Datenschutz- und Betrugsszenarien sind relevant?

Cyberversicherungen sind nicht standardisiert. Tarife unterscheiden sich unter anderem bei Versicherungsfalldefinitionen, Obliegenheiten, Risikofragen, Ausschlüssen, Sublimits und Schadenleistungen. Gleichzeitig kennen viele Unternehmen ihre IT-Landschaft und ihre Abhängigkeit von Dienstleistern nicht vollständig. Komplexe Bedingungen, aufwendige Antragsstrecken und Rückfragen der Anbieter werden deshalb häufig zum eigentlichen Engpass.

So wird Cyber-Beratung zu einem effektiven Vertriebsprozess

CyberDirekt strukturiert die anspruchsvolle Cyber-Beratung als digitalen, wiederholbaren Prozess. Die selbst entwickelte Plattform unterstützt Makler bei Kundenansprache, Risikoerfassung, Tarifauswahl, Angebotserstellung und digitalem Abschluss. Erfahrene Cyber- und Versicherungsexperten begleiten darüber hinaus komplexe Fälle - vor, während und nach dem Abschluss.

 

1. Kunden systematisch ansprechen

Für den Einstieg in die Kundenberatung stellt CyberDirekt Vertriebs- und Marketingmaterialien bereit. Dazu gehören Kundenanschreiben, Gesprächsleitfäden und branchenspezifische Broschüren mit Schadenbeispielen. Bei Bedarf unterstützen Marketingexperten außerdem bei individuellen Materialien oder beim Aufbau einer Cyber-Vertriebsstrategie für Website, E-Mail und Social Media.

 

2. Cyberversicherungen transparent vergleichen

Der CyberDirekt-Marktvergleich umfasst mehr als 30 Tarife von rund 20 Anbietern. Neue Tarife, Bedingungen, Klauseln und Sondervereinbarungen werden laufend geprüft und eingepflegt. Nach Eingabe von Branche und Nettojahresumsatz zeigt die Plattform passende Tarife mit Prämien, Bedingungen und Risikofragen an.

Darüber hinaus profitieren Makler von exklusiven Deckungskonzepten, die CyberDirekt mit Versicherungspartnern vereinbart hat. Für eine nachvollziehbare Einordnung werden die Produkte anhand von 125 Merkmalen analysiert und prozentual bewertet. So lassen sich die Stärken und Schwächen der Tarife schneller erkennen.

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3. Angebote erstellen und Policen digital abschließen

Aus dem Marktvergleich lassen sich Angebote mit bis zu vier Tarifen erstellen. Eine Kurzübersicht stellt neun besonders wichtige Leistungen gegenüber und zeigt, ob sie dem Marktstandard entsprechen oder positiv beziehungsweise negativ davon abweichen. Ergänzend enthalten die Angebote detaillierte Tarifbedingungen und Risikofragen. Anschließend kann direkt aus dem Angebot ein Antrag erstellt und an den Versicherer übermittelt werden.

 

4. Sonderfälle, Bestände und Renewals effizient betreuen

Die CyberDirekt-Plattform ist darauf ausgelegt, alle Prozesse im Cyber-Vertrieb zu digitalisieren, standardisieren und wo möglich zu automatisieren. Passt ein Unternehmen nicht in den Standardprozess, unterstützen Cyber- und Versicherungsexperten bei einer individuellen Ausschreibung und einem maßgeschneiderten Marktvergleich. Das gilt insbesondere für größere Unternehmen und besondere Risikoprofile.

Auch nach dem Abschluss vereinfachen digitale Abläufe die Bestandsbetreuung. So berichtet das Maklerhaus Dittmeier, den Renewal-Prozess mit CyberDirekt nahezu vollständig automatisiert zu haben, während die Mitarbeitenden jederzeit über den Bearbeitungsstand informiert bleiben.

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Thomas Adamik
Versicherungsfachmann | Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

Gemeinsam mit CyberDirekt haben wir es geschafft, den Renewal Prozess nahezu vollständig zu automatisieren. Dies war nur möglich, weil CyberDirekt immer offen für Vorschläge und Neuerungen ist - und uns kontinuierlich unterstützt hat.

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Klare Rollenverteilung: Der Makler behält die Empfehlungshoheit

CyberDirekt erweitert die fachlichen und technischen Möglichkeiten von Maklern, ohne ihnen die Beratung aus der Hand zu nehmen. Die Empfehlungshoheit bleibt beim Makler. CyberDirekt liefert Marktüberblick, Prozesse und fachliche Rückendeckung im Hintergrund.

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Der Makler

  • führt die Kundenbeziehung und ermittelt den individuellen Bedarf,
  • ordnet Risiken, Preis, Leistung und Kundenanforderungen ein,
  • spricht die persönliche Empfehlung aus und
  • erfüllt die Beratungs- und Dokumentationspflichten.
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CyberDirekt

  • stellt Vergleichsdaten und digitale Werkzeuge bereit,
  • strukturiert Risikofragen und Antragsprozesse,
  • unterstützt bei fachlichen und technischen Fragen und
  • begleitet Ausschreibungen, Renewals und Schadensfälle.

Mehr als Versicherung: Prävention und Reaktion

Eine Cyberversicherung verhindert keinen Angriff, und Prävention ersetzt keinen finanziellen Schutz. Ein tragfähiges Schutzkonzept verbindet deshalb drei Bereiche: Risiken reduzieren, finanzielle Folgen absichern und im Ernstfall schnell reagieren.

 

Belegschaften sensibilisieren

Nach dem Abschluss einer Police erhalten Versicherungsnehmer über ein Kundenportal Zugang zu einem Security-Awareness-Training mit zwölf Lernmodulen. Mitarbeitende können sich damit zu relevanten Themen der Cyber-Sicherheit weiterbilden. Einige Versicherer gewähren verbesserte Bedingungen, wenn Unternehmen das Training regelmäßig nutzen. Mithilfe automatisierter Phishing-Simulationen können Belegschaften außerdem den sicheren Umgang mit verdächtigen Nachrichten trainieren.

 

IT-Sicherheit gezielt verbessern

Über die CyberDirekt-Schwestergesellschaft RapidResponse erhalten Makler Zugang zu weiterführenden Sicherheitsleistungen für ihre Kunden. Dazu gehören:

  • Sicherheitsaudits und Business-Impact-Analysen,
  • Notfallplanung und Krisenstabsübungen,
  • Angriffssimulationen zur Identifikation von Sicherheitslücken,
  • Unterstützung bei Anforderungen aus NIS 2, DORA und KRITIS sowie
  • eine 24/7-Sicherheitsüberwachung zur frühzeitigen Erkennung von Angriffen.

Für ausgewählte Leistungen erhalten Makler bei einer Vermittlung eine Provision von zehn Prozent. Alternativ kann diese als Rabatt an den Kunden weitergegeben werden.

 

Schnelle Hilfe im Ernstfall

Bei einem Cyber-Angriff zählt jede Sekunde. RapidResponse unterstützt versicherte Unternehmen deshalb rund um die Uhr bei der Krisenbewältigung - von der Ursachenanalyse über die Einrichtung eines Notbetriebs bis zur Wiederherstellung von Daten und Systemen sowie zur Krisenkommunikation.

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Cyber-Resilienz stärken

RapidResponse hilft Unternehmen, Sicherheitslücken zu schließen und sich bestmöglich auf den Ernstfall vorzubereiten. 

Was Vermittler im Arbeitsalltag gewinnen

CyberDirekt reduziert Recherche- und Koordinationsaufwand und schafft mehr Zeit für Beratung, Kundenbetreuung und Neugeschäft. Das Maklerhaus SaFiVe berichtet etwa von rund drei eingesparten Stunden je Kundenfall bei Angebotserstellung und Abschluss. Bei zehn Fällen entspricht das bis zu 30 Stunden zusätzlicher Kapazität.

Mehr als 1.900 Maklerunternehmen und Vermittlerhäuser arbeiten deshalb bereits mit CyberDirekt. Sie profitieren unter anderem von:

  • weniger Aufwand für die Marktrecherche,
  • fachlicher Unterstützung bei komplexen Risikoprofilen oder Kundenfragen,
  • nachvollziehbaren Vergleichs- und Beratungsgrundlagen,
  • wiederkehrenden Anlässen für Bestandskundenkontakte,
  • zusätzlichen Leistungen rund um Prävention und IT-Sicherheit sowie
  • einer stärkeren Rolle als zentrale Ansprechperson des Kunden.

So können Makler das Cyber-Geschäft jetzt ausbauen

Das aktuelle Marktumfeld verbindet steigende Risiken auf Kundenseite mit attraktiven Bedingungen im Versicherungsmarkt. Daraus ergeben sich drei unmittelbare Schritte:

  • Potenzial im Bestand identifizieren: Gewerbekunden ohne Cyber-Deckung ermitteln und gezielt ansprechen.
  • Bestehende Verträge überprüfen: Konditionen, Deckungsumfang und die aktuelle Risikosituation neu bewerten.
  • Komplexe Risiken absichern: Größere Unternehmen und besondere Risikoprofile gemeinsam mit den Cyber-Experten von CyberDirekt beraten.

Skalierbarer Cyber-Vertrieb entsteht nicht durch weniger Beratung, sondern durch einen klaren Prozess: sensibilisieren, Risiken erfassen, Tarife vergleichen, Angebote erstellen, Entscheidungen dokumentieren und bei Spezialfragen Experten einbinden. Der Makler bleibt die zentrale Vertrauensperson; CyberDirekt liefert die Infrastruktur für eine effiziente Bearbeitung.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ist nicht als Beratung zu verstehen. Die CyberDirekt GmbH lehnt jegliche Haftung für Handlungen ab, die Sie aufgrund der in diesem Artikel enthaltenen Inhalte vornehmen oder unterlassen.

 

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