45 000 Rechner und 4000 Server musste der dänische Konzern Maersk im Sommer 2017 neu installieren. Was normalerweise ein halbes Jahr dauert, musste in zehn Tagen über die Bühne gehen. Währenddessen waren Bohrinseln in der Nordsee lahmgelegt, Container-Schiffe konnten nicht entladen werden, und Mitarbeiter an Land mühten sich mit Papier und Stift, der Flut an Arbeit Herr zu werden. Schuld war der Trojaner Notpetya, der durch die Nutzung einer Software zur Übermittlung von Steuerdaten in der Ukraine in die Systeme des Konzerns gelangte. Maersk entstand vor allem durch die Betriebsunterbrechung und die Wiederherstellung der IT ein Schaden zwischen 250 und 300 Millionen Dollar.