Die guten Nachrichten zuerst: Die aktuelle Erhebung der GDV zeigt, Cyberversicherungen etablieren sich auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zunehmend. Weniger gut: Im Kontext der Zahlen aus unserer CyberDirekt Risikolage 2022 lässt sich sagen: Das Risikobewusstsein hängt dem Gefahrenpotential weiter deutlich hinterher. 

Im Rahmen der Initiative „CyberSicher“ beauftragt der GDV seit 2018 jedes Jahr die Forsa Politik und Sozialforschung GmbH mit der Befragung von 300 Entscheiderinnen und Entscheidern in kleinen und mittleren Unternehmen. 
Hierbei unterscheiden Sie zwischen mittleren, kleinen und Kleinstunternehmen. 

https://www.gdv.de/de/medien/aktuell/im-mittelstand-steigt-das-interesse-an-cyberversicherungen--85626 

Über diese Segmente hinweg lässt sich in den vergangenen vier Jahren ein positiver Trend erkennen, der mit schrumpfender Größe der befragten Betriebe jedoch abnimmt. 2018 hatten erst 22% der mittleren Unternehmen eine Cyber Police oder wollten eine abschließen. 2022 sind es mit 44% doppelt so viele. Auch unter kleinen Unternehmen kennen inzwischen fast 70% das Angebot der Cyberversicherung - 2018 war es erst die Hälfte. Im Vergleich hierzu interessieren sich 26% der Kleinstunternehmen aktuell konkret für den Abschluss eine Cyberversicherung. 

Dies deckt sich mit unserer Wahrnehmung, dass besonders ein Argument oft genannt wird, wenn es darum geht, warum Cyberrisiken im Gegensatz zu anderen Gefahren im Unternehmen nicht durch eine Versicherung abgedeckt sind: „Unser Unternehmen ist viel zu klein, um in das Visier von Cyberkriminellen zu geraten. Unsere Daten wären auch nicht interessant genug.“

Die Zahlen der aktuellen Forsa-Umfrage zeigen, 42% der Unternehmen fühlen sich derzeit nicht bedroht. 12,6% fühlen sich sogar bereits ausreichend geschützt. Legt man die Erkenntnisse der CyberDirekt Risikolage 2022 daneben, in der über ein Viertel der befragten mittelständischen Unternehmen angeben, allein innerhalb der letzten zwei Jahre Opfer eines erfolgreichen Cyber-Angriffs geworden zu sein, lässt sich hier ein Trugschluss erahnen. Maklerinnen und Makler haben daher gleichermaßen Verantwortung und Chance mit Aufklärung dem mangelnden Problembewusstsein entgegenzuwirken. 

https://bit.ly/3qGlJQV 

Dafür, dass aktive Ansprache und gute Beratung im Bereich der Deckung von Cybergefahren besonderen Wert haben, spricht auch eine Leserumfrage des Versicherungsjournals. 12,6% der befragten gaben nämlich an, dass die schwere Vergleichbarkeit der Leistungen im Bereich Cyberversicherungen sie bisher von einer entsprechenden Absicherung abhält.

https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/so-entwickelt-sich-das-interesse-an-cyberversicherungen-145365.php?vc=newsletter&vk=145365 

Mit unserer Vergleichsplattform brechen wir diese Komplexität auf und bringen durch Transparenz Vergleichbarkeit in den Markt. Als Experten im Bereich Cyberversicherung haben wir es uns zur Mission gemacht, Hürden abzubauen und freuen uns beratend zur Seite stehen zu können. Es ist an der Zeit es anzugehen!

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